Himmelwärts

Himmelwärts die Augen,
dem Gebäude starr entgegen,
vornübergebeugt, mustert es
das, was unten ist,
so scheint es und so ist es

Der point de vue verliert sich
im Ungewissen des Geschehens,
von Ahnungen und Fragen,
beklemmenden Gedanken,
die abzuschütteln das Beste wäre

Warum breitet sie sich aus,
die düstere Szene, nimmt uns
in Besitz, unweigerlich?
Schöner, leichter wäre es ohne sie,
ehrlich aber nicht

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